Girls‘Day 2026



































Was macht eine Feinwerkmechanikerin oder eine Uhrmacherin?
Am Donnerstag, den 23. April 2024 schnupperten zwölf technikinteressierte Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren die Luft an der Staatlichen Feintechnikschule in Villingen-Schwenningen.
Sie kamen aus der Umgebung Villingen-Schwenningen, Schonach, Aldingen, Dunningen und Blumberg und hatten sich entschieden, einen Einblick in die Berufsausbildung einer Feinwerkmechanikerin, Uhrmacherin oder Elektronikerin an der Staatlichen Feintechnikschule zu bekommen. Der Tag begann mit der Begrüßung durch den Schulleiter Thomas Ettwein, der allen gutes Gelingen wünschte.
Der betreuende Lehrer Michael Miksic (Techn. Lehrer) betreute die Mädchen und führte sie zum Einstieg durch die einzelnen Werkstätten der Feintechnikschule.
Anschließend starteten die Mädchen mit dem Projekt “Sonnenuhr“. Durch Bohren, Sägen, Feilen und Schleifen konnten die Mädchen ihr handwerkliches Geschick ausprobieren und es entstand eine Sonnenuhr, die als Schmuck um den Hals getragen werden kann. Eine Namensgravur auf die Rückseite der Sonnenuhr gab es auch noch.
Zwei Schülerinnen aus der Uhrmacherabteilung unterstützten das Projekt und halfen überall aus, auch wenn z. B ein Sägeblatt zu Bruch ging. Als Bonus erhielten die teilnehmenden Mädchen einen Einblick in die Lasertechnik und durften ihren eigenen Namen auf einen Bleistift lasern.
Die Mädchen zeigten großes Interesse und hatten von Anfang an viel Spaß bei der Herstellung der Sonnenuhr.
M. Miksic erklärte nach Fertigstellung der Sonnenuhr, wie man die Uhrzeit anhand einer Sonnenuhr abliest. Die Sonne strahlte draußen auf dem Schulhof und die Mädchen konnten ihre Sonnenuhr gleich einmal testen. Zum Abschluss gab es noch ein Gruppenfoto.
Die Staatliche Feintechnikschule möchte mit dem Girls‘Day zeigen, dass Mädchen auch typische Männerberufe ausüben können und gute Zukunftschancen mit der Berufswahl einer Feinwerkmechanikerin, Uhrmacherin oder Elektronikerin haben. Ein Praktikum in allen Berufsbildern ist an der Feintechnikschule jederzeit möglich.
Bericht: Michael Miksic